Oberasbach
bei Nürnberg

Historie

Winter 1985/86 Es war wieder einmal einer dieser langweiligen Wintertage, als Gerhard aufgrund akuten Platzmangels auf die Schnappsidee kam, den für eine Kegelbahn vorgesehenen Kellerraum der Kirche für eine Modelleisenbahn zu nutzen.
Sommer 1986 Nach zähen Verhandlungen mit dem Hausherren und seinen Verwaltungsgremien begann der Ausbau des Kellerraumes. Zuerst mußten Sperrmüllberge entfernt, Mauern gezogen, Wände verputzt und gestrichen sowie ein Estrich gelegt werden. Nach etwa drei Monaten war es vollbracht.
Winter 1986/87 Nach der Lieferung von Holz und Spanplatten im Wert von DM 3.000.- und 5kg Schrauben begann der Bau des Grundgerüstes.
1987 Zähe Verhandlungen bzgl. des Gleisplanes folgten. Hierbei erhielt der Vorschlag von Gerhard nach demokratischen Wahlen (er war der größte von uns) den Zuschlag und wurde in die Tat umgesetzt.
1988 Es gab ein erstes Problem: nach vorsichtigen Schätzungen wurden für die Verdrahtung der Anlage etwa 10km Kabel und Leitungen benötigt. Aber: es fand sich eine kostengünstige Lösung, da in einem Unternehmen aus der Umgebung die komplette Telefonanlage ersetzt wurde.
1989 Das Jahr verging mit Verdrahtungsarbeiten.
1990 Es folgte ein Jahr der schöpferischen Pause - keiner hatte mehr Lust (erste Freundin, erster Suff, Führerschein und andere Ausreden).
1991 Die restlichen Gleise wurden verlegt, die Verdrahtung ergänzt und überarbeitet. Anschließend wurden erste Gedanken an eine Steuerung verschwendet.
1992 Aufbau einer auf Relaistechnik (2000 Stück) basierenden Steuerung, welche in 2 raumhohen Schaltschränken ihren Platz fand.
1993 Aufnahme des ersten Testbetriebes mit einer Schadensquote von 17 Turmmasten, 21 Oberleitungsmasten, 2 Güterwagen, 1 Schnellzugwagen sowie eines der Team-Mitglieder (Nervenzusammenbruch).
1994 Nachdem die Testfahrten immer zuverlässiger wurden, wurde mit der Gestaltung des Geländes begonnen. Auch hier mußte zuerst einiges an Erfahrung gesammelt werden, bevor sich die Ergebnisse sehen lassen konnten. Im November wurde die Anlage zum ersten Mal für die Öffentlichkeit geöffnet.
1995 Die Relaissteuerung wurde durch eine modernere elektronische Steuerung ersetzt. Ergänzt wurde sie durch eine selbst entwickelte Anfahr- und Bremsautomatik. Die Fahrstraßensteuerung übernahm ab sofort ein ausrangierter PC.
1996 Nach langen Verschiebungen war es unumgänglich geworden, den kompletten Hauptbahnhof mit seinen 13 Gleisen umzugestalten, da es Probleme mit den Gleisabständen an den Bahnsteigen gegeben hatte. Die ersten Signale fanden ihren Platz auf der Anlage.
1997 Die Hauptarbeiten in diesem Jahr beschränkten sich auf die Gestaltung des Geländes. Es wurde ein Schwimmbad integriert und der erste Rohbau der FALLER-Straße begann.
1998 Neben den weiteren Geländearbeiten wurden hauptsächlich unzählige Fehler der letzten Jahre ausgebessert. Der Bau des Gleisbildstellpultes mußte auch dieses Jahr wieder aus finanziellen Gründen zurückgestellt werden.
1999 Die Ausfahrt des Hauptbahnhofes wurde verändert, dadurch musste die Stadt neu aufgebaut werden. Der Kurberg wurde mit einer Fallerstraße versehen und neu gestaltet.
2000 Die Fallerstraße im Kurberg wurde mit einem beleuchteten Straßentunnel versehen. Der Bahnsteig 1 (zwischen Gleis 1 und 2) wurde mit Bahnsteig- beleuchtung und mit einer Minikamera ausgestattet. Der 6 spurige Abstell- bahnhof wurde im Rohbau fertiggestellt. Im BW wurde eine Arbeitsbühne aufgestellt.
2001

Der Kurberg wurde mit Gegenverkehr ausgestattet. Die Signalsteuerung mit der vollautomatischen Bahnhofssteuerung wurde erstellt. Die Bahnsteige 2 und 3 wurden gebaut. Der 6 spurige Abstellbahnhof wurde mit dem Gebirgsbahnhof verbunden. Die Modelleisenbahn war das erste mal Ziel eines Weihnachtsevents.
2002

Die Signalsteuerung mit der vollautomatischen Bahnhofssteuerung für die Gleise 7 - 13 ist erstellt worden. Für den 6 spurige Abstellbahnhof und dem Gebirgsbahnhof wird die Steuerung erstellt.
2003

In der kleinen Stadt wird die gesamte Landschaftsanpassung, Fallerstrasse mit Serpentinen, Gehsteige usw. neu angepasst. Die ersten 4 Gleise der Drehscheibe werden mit einem Programm gesteuert. Leuchtreklamen wurden an verschiedenen Stadthäusern angebracht. Die Steuerung wird wieder einmal überarbeitet. Ein unterirdischer Abstellbahnhof wurde Hard- und Softwaremässig an die Anlage angeschlossen. Zu einer Sondervorführung sind natürlich wieder die Kindergärten von Oberasbach eingeladen gewesen.
2004

Die Drehscheibe wurde auf Microprezessor Betrieb umgestellt. Eigene Faller Car Weichen wurden entwickelt. Ein Testbrett für verschiedene Radien wurde erstellt.
2005

Die Fallerstrasse um den Kurberg wurde mit einer Steuerung ausgerüstet.
2006

Am Kurberg wurden die Felsen gestaltet. Ein Diorama für Werbezwecke wurde gestaltet. Weitere Anpassung der Steuerung.
2007

Der Kurberg wurde farblich und mit Geländematerial ausgestattet. Eine Volkszählung in Klein-Oberasbach ergab: 603 Personen und einen Papst
2008

Der Kurberg wurde mit neuer Landschaft und der Hintergrund mit einem Bild der alten Veste ausgestattet. Ein Diorama wurde auf der Photokina Messe ausgestellt.
2009

Die hintere Stadt wird umgestaltet. Das Gelände hinter der Stadt wurde komplett abgebaut und erneuert. Die Staraßenführung wird vollständig erneuert. Drehscheibe soll komplett mit MicroProzessor gesteuert werden. Steuerung der Schiebebühne sowie integration des großen Gebirgsbahnhofes bzw. Abstellbahnhofes.
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Letzte Änderung: 01. März 2009
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